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Fußbodenheizung
Parkett ist auf Fußbodenheizung (Warmwasserheizung) sehr gut geeignet. Voraussetzung ist eine fachgerechte Ausführung der Heizungskonstruktion und des Estrichs.
Die richtige Planung Die Entscheidung für einen Parkettboden muß vor Verlegung des Estrichs bzw. vor Montage der Fußbodenheizung getroffen werden, damit bei der Planung die erforderlichen Anschlußhöhen berücksichtigt und die Heizung optimal für den geplanten Oberbelag ausgelegt werden kann. Dabei ist der für die einzelnen Räume jeweils errechnete Wärmebedarf von großer Wichtigkeit. Wärmeleistungen über 70 W/m² sind problematisch und können die Funktion eines Parkettbodens erheblich beeinträchtigen.
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Die Fußbodenheizung im Betrieb
Die Oberflächentemperatur des fertigen Fußbodens beträgt bei bestimmungsmäßigen Betrieb der Heizung in Wohn- und Arbeitsbereichen max. 29°C. Bei Häusern, die der neuen Wärmeschutzverordnung entsprechen, liegen die erforderlichen Werte erheblich darunter. Bei höheren Temperaturen gilt der Betrieb der Heizung als nicht bestimmungsgemäß.
Neben der Holzart spielt aber auch die Oberflächenveredlung des Parkettbodens eine Rolle. Vorzugsweise sollte man hier auf geölte Parkettböden zurückgreifen, da hier die Poren des Holzes nicht wie beim Versiegeln geschlossen werden, sondern offen bleiben und dadurch Feuchtigkeit besser aufnehmen oder abgeben können. Dies ist bei einem Parkettboden mit Fußbodenheizung eine wichtige Eigenschaft.
Teppiche auf Fußbodenheizung
Wird der Parkettboden beim Betrieb der Fußbodenheizung mit Teppichen abgedeckt, kann es zu einem Wärmestau unterhalb des Teppichs kommen. Der Wärmefluß ist an dieser Stelle gestört. Um die Raumtemperatur dennoch zu halten, erhöht sich die Temperatur in der Fußbodenheizung. Die Folgen sind steigende Heizkosten sowie mögliche Schäden am Parkett und der Unterkonstruktion. Es kommt also immer darauf an, ob der Fußboden als Abstrahlfläche im Verhältnis zum Wärmebedarf eines Raumes ausreichend groß ist.
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